Du kennst mich noch nicht?

Meine Ausbildung:

Am liebsten wäre ich Raumschiffpsychologe geworden, aber eben, ich bin ein paar 100 Jahre zu früh in diese Zeit geboren worden und jetzt arbeite ich als Schulpsychologe und Lerntherapeut. Und wenn meine kleinen und grossen Klienten und Freunde wünschen, erzähle ich auch gerne einmal eine verrückte Science-Fiction Geschichte.

Meine erste intensive Begegnung mit der Welt der Science-Fiction war die Filmserie «Raumschiff Enterprise», damals noch mit Captain Kirk und seiner treuen Crew. Die Besatzung war mit ihrem grossartigen Raumschiff unterwegs, um Unbekanntes und neue Lebensformen zu entdecken, mit ihnen in Kontakt zu treten und von ihnen zu lernen. Ich finde, dass das enormen Mut, Wille und Motivation braucht, aber davon hatten sie scheinbar genug eingepackt.

Ein Raumschiff mitsamt seiner Crew durch eine kosmische Urgewalt wie z.B. einen interstellaren Meteoritensturm zu lenken, ist keine einfache Sache. Einer alleine schafft das kaum. Nur wenn alle am gleichen Strick ziehen, gelingt es, den Sturm zu überstehen und das Ziel zu erreichen.

Ich finde es schon wichtig, ein Ziel zu haben, denn ohne Ziel trudelt ein Raumschiff in der Galaxie herum. Das kann kurzfristig auch einmal lustig sein, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es von einem schwarzes Loch verschluckt wird.

Wie du siehst, bin ich ein grosser Science-Fiction Fan und fasziniert von der Vorstellung, was es ausserhalb unseres Sonnensystem sonst noch geben könnte. Gibt es Lebewesen auf anderen Planeten oder Objekten, kurven irgendwelche Raumschiffe mit andersartigen Lebensformen an Bord herum? Können wir mit diesen Lebensformen überhaupt kommunizieren usw.?

Was mir aber ganz besonders als Science-Fiction-Fan gefällt ist, dass es fast keine Grenzen gibt. Wir können uns Dinge vorstellen, die es noch nicht gibt. Wir können die eigene Begrenztheit des Menschseins gedanklich loslassen und frei und unabhängig phantasieren. Ich beispielweise fliege dann als Raumschiffpsychologe im Universum herum und erlebe die ungeheuerlichsten Abenteuer und bin dann selber überrascht, was es alles gibt. Science-Fiction-Fans haben die Gabe, sich eine Zukunft vorzustellen, die es so noch gar nicht gibt. Ich finde, glücklich sind diejenigen, die sich Science-Fiction-Fan nennen dürfen.